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Das (eigentlich) offizielle Protokoll von C2...

Geteilte Kontakte in Office 365

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Wie in dem Artikel What can be synced in Office 365 dargelegt, sind dem Sharing von Elementen in Office 365 fast keine Grenzen gesetzt.

Der Beitrag zeigt zudem, wie man in Office 365 private Kalender teilen und eine gemeinsame Terminübersicht anlegen kann (via geteiltes Postfach). Wie schaut’s aber mit Kontakten aus?

Wie teilt man Kontakte aus Office 365 mit anderen Usern?

Man kann in Office 365 Kontakte teilen, obgleich die dafür verfügbaren Optionen – gemessen an geteilten Kalendern – eingeschränkt sind.

Der größte Nachteil liegt darin, dass die Freigabe von Kontakteordnern nicht möglich ist, wenn man OWA nutzt. Um Ihre privaten Kontakte mit anderen teilen zu können, Sind Sie angewiesen auf MS Outlook. Der Vorgang ist ziemlich einfach:

  1. In Outlook klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Ordner, dessen Kontakte geteilt werden sollen.
  2. In dem Kontext-Menü gehen Sie auf Share und auf Share Contacts.

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  1. Die Freigabeeinladung wird angezeigt. In die Zeile To… tippen Sie den Namen oder die E-Mail-Adresse derjenigen User ein, mit denen Sie ihren Kontakteordner teilen möchten. Sie können die User dazu berechtigen, den Inhalt des Ordners zu bearbeiten – Hierzu markieren Sie einfach die Option Recipient can add, edit, and delete items in this contacts folder

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  1. Direkt darunter können Sie eine kurze Mitteilung verfassen.
  2. Klicken Sie auf Send.

Alle Empfänger dieser Einladung bekommen eine Nachricht mit dem Button Open this Contacts Folder oben links. Wenn sie ihn anklicken, erscheint der neue Ordner im Bereich Shared Contacts unter People. Der Ordner ist nach der freigebenden Person benannt.

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Leider kann eine solche Einladung in OWA nicht geöffnet werden, denn das Öffnen freigegebener Kontakteordner wird hier nicht unterstützt.

Kontakte aus Office 365 via geteiltes Postfach freigeben

Die Freigabe Ihrer privaten Kontakte ist nicht die einzige Methode – Sie können auf ein geteiltes Postfach zurückgreifen. Die Erstellung eines geteilten Postfachs in Office 365 ist identisch mit der Erstellung eines Gruppenkalenders.

Hierfür benötigen Sie die administrativen Rechte:

  1. Melden Sie sich zu dem EAC (Exchange Admin Center) mit Ihren Office 365-Administratorzugangsdaten an.
  2. Gehen Sie auf Recipients und öffnen Sie den Tab Shared.

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  1. Klicken Sie auf das Plussymbol.
  2. In das Feld Display name tragen Sie einen Namen für das Postfach (z.B. Company Share) ein. Kopieren Sie diesen Namen in die E-Mail-Adresse (Sie können aber auch einen anderen Namen verwenden).

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  1. Zu der Liste Send as fügen Sie User hinzu, welche das Postfach zum Versenden von E-Mails nutzen werden.
  2. Klicken Sie auf Save.
  3. Klicken Sie zweimal auf das geteilte Postfach, um dessen Eigenschaftenfenster zu öffnen. Klicken Sie auf Mailbox delegation. Unter Full Access klicken Sie auf den Button Add und fügen Sie User hinzu, die uneingeschränkten Zugang zu dem geteilten Postfach bekommen sollen.

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  1. Ihre Auswahl bestätigen Sie mit Save.

Ein neues geteiltes Postfach wurde angelegt. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass User mit uneingeschränktem Zugriff auf das Postfach, dessen Ordner gleich sehen können. Beim Öffnen des Bereichs People in Outlook wird dort ein Ordner mit graulichem Namen angezeigt.

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Mit OWA funktioniert das leider nicht. Kontakteorder aus einem geteilten Postfach können dort nicht geöffnet werden. Outlook ist die einzige Option.

Kontakte mit einer anderen Office 365-Organisation teilen

Auch in diesem Szenario stolpert man über mehr Probleme als bei einem Kalender. Externe Freigabe ist möglich nur wenn beide Organisationen miteinander verbunden sind.

Zusammenfassung

Die Tatsache, dass man in Office 365 leichter Kalender teilen kann als Kontakte, überrascht wenig. Ein freigegebener Kalender kann in OWA geöffnet und bearbeitet werden. Man kann sogar Kalender eines geteilten Postfachs öffnen. Kontakteordner hat man in dieser Hinsicht links liegen lassen.

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Office 365 – geteiltes Postfach vs. öffentliche Ordner

Office 365 – geteiltes Postfach vs. öffentliche Ordner

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Office 365 steht für Zusammenarbeit. Die Grundlage der Arbeit in der Cloud bildet die Anforderung, Daten unabhängig von Zeit und Ort zu teilen. Daher stellt Microsoft in Office 365 Funktionen bereit wie öffentliche Ordner und geteiltes Postfach.

Auf den ersten Blick sehen sie gleich aus und unterscheiden sich voneinander lediglich durch ihren Namen. Denn sowohl ein geteiltes Postfach als auch öffentliche Ordner können jeden Typ von Outlook-Elementen tragen. Beide können zum Empfangen und Versenden von E-Mails genutzt werden. Beide können von mehreren Usern gleichzeitig geöffnet und bearbeitet werden und so weiter. Beim genaueren Hinsehen können jedoch einige Unterschiede ausgemacht werden.

Öffentliche Ordner kennt man aus älteren Versionen von MS Exchange. In Outlook erscheinen sie als eigene Struktur mit Ordnerhierarchie und Unterstützung für alle Elementtypen. Sie können Dateien, Dokumente etc. tragen. In Exchange 2013 und Office 365 wurden sie ein wenig überarbeitet und werden nun in der gleichen Datenbank gespeichert wie die Postfächer.

Öffentliche Ordner

Die optimale Verwendung für öffentliche Ordner sind Gruppenarbeit-Tool für Projekte oder Datenarchiv. Sie können zum Empfangen von E-Mails, als globale Terminübersicht oder als Projektverwaltungsstelle genutzt werden. Der größte Vorteil – einmal aktiviert, werden öffentliche Ordner automatisch in Outlook eines jeden Users angezeigt.

Geteiltes Postfach

Ein geteiltes Postfach ist ein Postfach ohne zugewiesenen User. Mit anderen Worten: Es ist ein Postfach, welches von mehreren Usern zum Versenden/Empfangen von Nachrichten genutzt wird. Man verwendet es am besten als gemeinsames Kontaktpostfach, z.B. als E-Mail-Kontakt für den Kundenservice oder als allgemeine Adresse vom Vertrieb. Daher ist es üblich, dass jede Abteilung eines Unternehmens ihr eigenes geteiltes Postfach pflegt, mit zugeordneten Usern oder Gruppen.

Die nachstehende Tabelle bildet die wichtigsten Unterschiede ab.

geteiltes Postfach öffentliche Ordner
Vorgesehene User-Anz. klein/medium groß
zugänglich für zugewiesene User/Gruppen alle in der Organisation
Zugriff via Outlook wird von jedem User manuell zu Outlook hinzugefügt nach Aktivierung erscheinen sie in allen Outlook-Clients
Zugriff via OWA ja ja (nur E-Mail-Ordner gekennzeichnet in Outlook als Favorit)
Zugriff via Mobilgeräte (Active Sync) nein nein
Speicherlimit in Office 365 10 GB 50 GB

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CodeTwo Email Signatures: unternehmensweite E-Mail-Signaturen für Office 365

In MS Exchange 2007/2010/2013 mehrere Postfächer auf einmal erstellen

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Administratoren von MS Exchange Server 2007, 2010 und 2013 haben immer wieder den Bedarf, mehrere E-Mail-aktivierte Anwender-Accounts auf einmal zu erstellen (z.B. für eine Gruppe neuer Mitarbeiter oder für Testzwecke). Selbst im Fall, dass nur kleinere Mengen von Active Directory-Usern erstellt und mit Postfächern ausgestattet werden sollen, ist der Zeitaufwand verhältnismäßig hoch. Dieser Aufwand multipliziert sich, wenn Dutzende oder gar Hunderte Anwenderpostfächer angelegt werden sollen. Glücklicherweise gibt es einen Weg, wie man den Vorgang bis zu einem gewissen Grad automatisieren kann.

1. Erstellung einer Datei mit User-Liste

Als Erstes muss eine CSV-Datei (Comma Separated Values) angelegt werden. In dieser sind alle neuen User und Postfächer aufzulisten. Am einfachsten geht es mit Microsoft Excel, man kann sich aber auch eines gewöhnlichen Texteditors bedienen. In dem nachstehenden Beispiel werden die User nach folgenden Kriterien definiert:

Alias,Name,UPN

Es können auch weitere Werte hinzugefügt werden, und zwar für jedes Feld in dem Active Directory. Eine detaillierte Anleitung finden Sie am Ende diesen Artikels. Unsere Beispielliste sieht aus wie folgt:

Alias,Name,UPN
User_1,User 1,user1@domain
User_2,User 2,user2@domain
User_3,User 3,user3@domain

etc.

Die Kopfzeile der Liste ist sehr wichtig, sie darf nicht weggelassen werden. Die fertige Liste wird als CSV-Datei unter einem möglichst einfachen Namen gespeichert, er wird nachher in einem Skript verwendet, welches die Angaben der Datei ausliest. In unserem Beispiel heißt die Liste CreateMailboxes.csv.

2. Zuordnung des Passwortes

Als Nächstes muss für jeden neuen User ein Passwort angelegt werden. Wenn man jedem einzelnen User ein eigenes Passwort zuordnen würde, wäre das eine ziemliche Zeitverschwendung. Man macht es besser automatisch über die Exchange Management Shell. Hierzu bedient man sich folgenden Skriptes:

$Password=Read-Host “Enter Password” –AsSecureString

Im Resultat wird man aufgefordert, ein Passwort einzugeben. Wir tippen eine Phrase ein – sie wird das neue Passwort für alle User in der CSV-Liste sein. Das Passwort kann nachträglich geändert werden.

3. Import der CSV-Datei und Erstellung der Postfächer

Zum Schluss wird die zuvor vorbereitete CSV-Datei importiert, und neue E-Mail-aktivierte Postfächer werden angelegt. Hierzu tippt man in die Exchange Management Shell folgenden Befehl ein:

Import-CSV CreateMailboxes.csv | ForEach {New-Mailbox -Alias $_.alias -Name $_.name -userPrincipalName $_.UPN -Database “Mailbox Database” -OrganizationalUnit Users -Password $Password}

Das o.g. Skript kann selbstverständlich an individuelle Anforderungen angepasst werden. Die Exchange Management Shell zerlegt den Befehl in folgende Teile:

  • Import-CSV CreateMailboxes.csv – liest Angaben aus der zuvor vorbereiteten CSV-Datei aus. Im Fall, dass die Datei in einer anderen Lokation gespeichert wurde, als die, in der die Shell ausgeführt wird, muss das Skript den vollständigen Pfad zu Ihrer CSV-Datei enthalten, z.B. “c:\My Documents\CreateMailboxes.csv” (Anführungszeichen erforderlich).
  • ForEach – liest Angaben aus jeder einzelnen Zeile der CSV-Datei aus, wo die erste Zeile die Kopfzeile ist. Die Namen der Felder in der Datei werden wie Namen der Felder im Active Directory betrachtet. Zu dem Befehl können problemlos weitere Felder hinzugefügt werden, z.B. durch Hinzufügen von Company $_.company sucht das Skript nach einer Spalte namens Company und zieht sich dort Daten aus jeder Zeile.
  • New-Mailbox – dieses Element ist direkt verantwortlich für die Erstellung von Postfächern. Es unterstützt eine breite Auswahl an Parametern, definierbar für jeden User – eine Übersicht hierzu findet man auf der Webseite von Microsoft Technet: New-Mailbox cmdlet syntax. Die Werte können zu der CSV-Datei hinzugefügt, und das Skript um entsprechende Zeilen ergänzt werden.
  • OrganizationalUnit – dieser Wert bestimmt die Organisationseinheit im Active Directory, zu der die neuen User hinzugefügt werden sollen. In dem Beispielsskript sind sie in der Hauptgruppe “Users” enthalten. Zum Aufteilen der User in mehrere AD-Gruppen, muss in der CSV-Liste eine neue Spalte (z.B. “OU”) angelegt werden. Das Skript erweitert man entsprechend um einen Befehl, der in dieser Spalte befindliche Daten ausliest: -org $_.OU.
  • Password – ordnet jedem User das Passwort zu, ausgelesen aus $Password.

Ich hoffe, dieser Artikel hilft Ihnen, viel Zeit einzusparen, welche erforderlich wäre, wenn man den Vorgang Schritt für Schritt abarbeiten würde.

Empfohlene Links

TechNet: Postfach-Cmdlets in Exchange Online
CodeTwo Active Directory Photos: Verwaltung von AD-Anwenderfotos ohne PowerShell (kostenloses Tool)

Autoresponder in Microsoft Exchange Server 2007, 2010 und 2013

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Exchange Server-Administratoren werden häufig vor die Aufgabe gestellt, auf dem Server einen Autoresponder zu hinterlegen, ohne dass der Endanwenderrechner dafür konfiguriert werden muss.

Es gibt Active Directory-Gruppen und User, die an einigen Tagen oder zu einer bestimmten Zeit nicht verfügbar sind. In diesem Fall bedarf es einer automatischen Antwort, welche den Absender informiert, dass seine Nachricht nicht sofort bearbeitet werden kann. In den meisten Fällen ist es jedoch unmöglich, die Abwesenheitsnotiz auf jedem Endanwender-PC einzeln einzustellen. Zwar bietet Exchange Server keinen eigentlichen Mechanismus für Autoresponder, dennoch gibt es einige Möglichkeiten, wie man auf dem Server eine Auto-Reply einrichten kann.

Nativer Autoresponder in Exchange Server

Lassen Sie mich es noch einmal wiederholen: Exchange Server hat keine eigentliche Autoresponder-Funktion. Es gibt zwar einige Mechanismen, die den Zweck erfüllen, als Autoresponder waren sie jedoch nicht gedacht.

Im Grunde genommen gibt es zwei Dinge, die Sie im Hub Transport (Exchange Management Console > Organization Configuration > Hub Transport > New Transport Rule) tun können, um in Exchange Server eine Art Autoresponder einzurichten:

1. Die Aktion Bounce Message für kurze Abwesenheitsnotizen verwenden (New Transport Rule > Actions).
oder

2. E-Mails an einen bestimmten User oder an eine Active Directory-Gruppe per Weiterleitungsregel an eine andere Adresse (New Transport Rule > Actions) mit konfiguriertem Outlook-Autoresponder (Out of the Office Assistant) schicken.

Zwar erfüllen beide Optionen ihren Zweck, Sie sind jedoch nicht gefeit von einigen Problemen.
Die erste Option ist nur bedingt brauchbar, weil die Bounce Message maximal 79 Zeichen lang werden darf. Sie müssen sich also sehr kurz fassen. Zudem bekommt der Absender die Nachricht als Teil eines längeren Delivery Error Report angezeigt, der nicht wirklich einer Abwesenheitsnotiz ähnelt (Abb. 1).

AutoresponderAbb. 1: Bounce Message mit angefügter OOF-Nachricht, angezeigt beim Absender der Originalnachricht.

Die andere Option erweist sich als praktikabel, die automatische Antwort wird jedoch von einer fixen E-Mail-Adresse (z.B. autoreply@example.com) gesendet. Demzufolge bekommt der Absender einer Nachricht, welche beispielsweise an John gerichtet war, die Abwesenheitsnotiz nicht von Johns Adresse, sondern von der Adresse mit konfigurierter OOF. Man könnte das so hinnehmen, es ist jedoch nicht die Art von Autoresponder, die wir uns vorstellen.

Autoresponder-Funktion in CodeTwo Exchange Rules Pro

Die o.g. Einschränkungen für Autoresponder auf Server-Ebene lassen sich mit einem Drittanbieter-Tool überwinden. Eines dieser Tools ist CodeTwo Exchange Rules Pro.

CodeTwo Exchange Rules Pro ist ein komplexer Manager für E-Mails. Das Programm vereinfacht die Administration von Exchange Server. Man kann mit seiner Hilfe serverbasierte Regeln anlegen, die solche Aufgaben abdecken, wie z.B. E-Mail-Weiterleitung, Schutz vor Datenraub, Komprimierung von E-Mail-Anhängen, E-Mail-Signaturen und Disclaimer u.v.m. Viel wichtiger noch: Das Programm ermöglicht problemlose Einrichtung von Autorespondern.

Das nachstehende Video präsentiert die Autoresponder-Funktion von CodeTwo Exchange Rules Pro:

Erstellung eines Autoresponders in Exchange mittels CodeTwo Exchange Rules Pro

Zum Erstellen einer Autoresponder-Regel in CodeTwo Exchange Rules Pro muss in dem linken Bereich des Programmhauptfensters (Abb. 2) eine neue Regel angelegt werden. Klicken Sie auf Add und benennen Sie die Regel (z.B. “Autoresponder”).

Exchange Rules Pro - GUIAbb. 2: Hauptfenster von CodeTwo Exchange Rules Pro. Klicken Sie auf Add, um eine neue Regel zu erstellen.

Als Nächstes definieren Sie, nach welchen Konditionen Ihr Autoresponder gesendet werden soll (Conditions > Add). Hierfür bietet CodeTwo Exchange Rules Pro mehrere Optionen (Abb. 3).

Exchange Rules Pro - Auswahl der Aktion AutoresponderAbb. 3: Liste mit Konditionen in CodeTwo Exchange Rules Pro.

Nach Festlegung der Konditionen gehen Sie zum Tab Actions. Unser Ziel ist, eine Autoresponder-Regel zu erstellen, daher ist die Wahl ziemlich eindeutig. In dem Tab Actions klicken Sie auf den Button Add und gehen Sie auf Auto respond (Abb. 4).

Exchange Rules Pro - Festlegung der KonditionenAbb. 4: Verfügbare Aktionen in CodeTwo Exchange Rules Pro.

Sie können nun ein Template für Ihre automatische Antwort entwerfen. CodeTwo Exchange Rules Pro bietet eine breite Auswahl an Optionen und ermöglicht Erstellung von Templates in HTML oder/und Plain Text, mit dynamischen Active Directory-Platzhaltern, automatischen Anhängen etc. Diese Optionen sorgen dafür, dass der Absender eine professionell aussehende Nachricht mit allen erforderlichen Angaben zugestellt bekommt (Abb. 5).

Exchange Rules Pro - Anpassung des Autoresponder-TemplatesAbb. 5: Mit CodeTwo Exchange Rules Pro kann das Autoresponder-Template in Detail angepasst werden.

Und das war’s schon. Speichern Sie Ihre Änderungen, damit die Regel aktiviert wird. Ihre automatische Antwort wird gemäß Kriterien gesendet, die Sie im vorigen Schritt festgelegt haben. Zusätzlich können Sie Ausnahmen definieren, wo kein Autoresponder verschickt werden soll.

Looping-Schutz in CodeTwo Exchange Rules Pro

Es gibt noch etwas zu erwähnen. Sobald Sie sich für den Autoresponder entscheiden, laufen Sie die Gefahr, dass die Person auf der anderen Seite ebenfalls eine automatische Antwort gesetzt hat. In diesem Fall verursacht eine Nachricht an diese Person, dass der Autoresponder zwischen beiden E-Mail-Konten hin und her geschickt wird.

Dieses Szenario wurde von den CodeTwo-Programmierern berücksichtigt. Deshalb verfügt CodeTwo Exchange Rules Pro über einen Looping-Schutz. Der Administrator kann die maximale Anzahl von Autorespondern festlegen, welche innerhalb eines bestimmten Zeitraumes gesendet werden dürfen (Abb. 6).

Exchange Rules Pro - Loop ProtectorAbb. 6: Loop Protector in CodeTwo Exchange Rules Pro.

Die Verwendung dieser Option bei aktiviertem Autoresponder kann u.U. dazu führen, dass keine E-Mails an die betreffenden Anwenderpostfächer zugestellt und der E-Mail-Fluss auf dem Server beeinträchtigt wird.

CodeTwo Exchange Rules Pro kann von dieser Seite heruntergeladen werden www.codetwo.de/exchange-rules-pro.

Empfohlene Links

CodeTwo Exchange Rules Pro vs. Exchange Hub Transportregeln
The Exchange Team Blog: Configure Automatic Replies for a user in Exchange 2010
CodeTwo Out of Office Manager: zentrale Verwaltung von OOF-Nachrichten

Office 365 – Administration über PowerShell

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Das Web-Interface von Office 365 soll die Verwaltung innerer Administrationsmechanismen vereinfachen. Und in der Tat ist die Bedienung sehr einfach und intuitiv. Dem Interface fehlen jedoch einige erweiterte Konfigurationsoptionen, sehr beliebt bei Systemadministratoren.

Abhilfe schafft hier die mächtige PowerShell. Deren Potenzial kann auch in Office 365 genutzt werden. Das nachstehende Beispiel zeigt Ihnen wie.

Systemanforderungen

Um Office 365 per PowerShell zu verwalten, muss Ihre Maschine folgende Systemanforderungen erfüllen:

Wenn Sie alle Komponenten an Bord haben, kann die Verbindung zu Office 365 aufgebaut werden.

Verbindung zu Office 365 via PowerShell

Zunächst importieren Sie alle erforderlichen Cmdlets. Dazu tippen Sie in das Befehlsfenster der PowerShell ein:

Import-Module MSOnline

Als Nächstes führen Sie den nachstehenden Code aus und tragen Ihre Zugangsdaten ein (E-Mail und Passwort des Office 365-Admins):

$365Logon = get-credential

Jetzt konfigurieren Sie die Variablen für Ihre PowerShell-Remote-Session:

$365PSSession = New-PSSession –ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell -Credential $365Logon -Authentication Basic -AllowRedirection

Zum Verbinden führen Sie den nachstehenden Code aus:

Import-PSSession $365PSSession -AllowClobber

Eventuelle Laufzeitfehler an dieser Stelle werden meistens durch deaktivierte Script Execution Policy verursacht. Diese aktivieren Sie mit dem Befehl:

Set-ExecutionPolicy RemoteSigned

Abschließend loggen Sie sich zu Ihrem Office 365 ein:

Connect-MsolService –Credential $365Logon

Das war’s. Sie können nun PowerShell-Befehle verwenden.

Nachstehend finden Sie ein Skript, welches die einzelnen Schritte zusammenfasst. Sie können es als PS1-Datei abspeichern.

Import-Module MSOnline
$365Logon = get-credential
$365PSSession = New-PSSession –ConfigurationName Microsoft.Exchange -ConnectionUri https://ps.outlook.com/powershell -Credential $365Logon -Authentication Basic -AllowRedirection
Import-PSSession $365PSSession -AllowClobber
Set-ExecutionPolicy RemoteSigned
Connect-MsolService –Credential $365Logon

Jedes Mal, wenn Sie Office 365 per PowerShell fernverwalten möchten, verwenden Sie dieses PS1-Skript. Alternativ können Sie es zu Ihrem PowerShell-Profil hinzufügen, damit Sie nach dem Öffnen von PS oder PowerShell ISE direkt loslegen können.

Empfohlene Links

TechNet: Cmdlets zu Exchange Online
Unternehmensweite E-Mail-Signatur in Office 365-Umgebungen

CodeTwo Exchange Sync 2.6.0 veröffentlicht

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Exchange SyncDas neueste Update für CodeTwo Exchange Sync (Version 2.6.0) verbessert Filterung und Bearbeitung der zu synchronisierenden Elemente. Das Release enthält außerdem einige Bugfixes und Änderungen im Programmcode.

Neue Funktionen:

  • Neue Modifikatoren: Convert meeting to regular appointment, Remove attachments, Clear body, Hide private content,
  • Neu: Beim Auswählen der zu synchronisierenden Ordner kann eine Subdomäne ausgewählt werden,
  • Neu: Möglichkeit, die zu synchronisierenden Ordner in der Liste zu sortieren,
  • Neu: Möglichkeit, die zu synchronisierenden Elemente auf Basis der gleichen Eigenschaft mehrfach zu filtern,
  • Geändert: Filters heißen nun Conditions,
  • Geändert: Postfächer werden beim Auswählen der zu synchronisierenden Ordner nach dem Muster Nachname + Vorname dargestellt,
  • u.v.m.

Eine Übersicht der Änderungen finden Sie in der Versionhistorie. Das Update ist kostenlos für alle Lizenzhalter der Version 2.x.

Was ist CodeTwo Exchange Sync?

CodeTwo Exchange Sync ist ein Add-in für Exchange Server, mit dem ein Synchronisationsmechanismus für Postfächer angelegt werden kann. Dank dieser serverbasierten Lösung können private Anwenderordner in Exchange Server mit öffentlichen Ordnern oder mit Ordnern anderer Anwender synchronisiert werden. Möglich sind unterschiedliche Synchronisationsschemen, z.B. many-to-many, one-to-many, many-to-one. Die zu synchronisierenden Elemenente können zusätzlich gefiltert und bearbeitet werden. Mit Hilfe des Programms lassen sich zahlreiche Probleme lösen, wie z.B. Synchronisation öffentlicher Ordner mit mobilen Geräten, Erstellung eines Gruppenkalenders in Exchange. Weitere Informationen finden Sie auf der Produkt-Webseite.

CodeTwo Exchange Sync 2.6.0 – Download

CodeTwo Exchange Migration 1.6.0 und CodeTwo Office 365 Migration 1.6.0 veröffentlicht!

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MigratorsCodeTwo Exchange Migration und CodeTwo Office 365 Migration wurden aktualisiert. Beide Programme können nun in Version 1.6.0 heruntergeladen werden. Das Release enthält mehrere kleinere Bugfixes, neue Reporting-Funktionen und Migrationsstatistiken in der Bedienoberfläche. Zudem wurde an der Migrationsgeschwindigkeit geschraubt, mit einem durchaus zufriedenstellenden Resultat.

Weil die Datenübermittlungstechnologie optimiert wurde, werden Anwenderpostfächer bis zu fünfmal schneller migriert als bisher. Eine Übersicht aller Änderungen finden Sie in der Versionshistorie von CodeTwo Exchange Migration und CodeTwo Office 365 Migration.

Überzeugen Sie sich von der verbesserten Performance – laden Sie jetzt die Trial-Version herunter:

CodeTwo Exchange Migration 1.6.0 – Download
CodeTwo Office 365 Migration 1.6.0 – Download

CodeTwo Exchange Migration verschiebt den Inhalt der Postfächer in zwei Exchange-Installationen, in einer oder in unterschiedlichen Domänen. Das Tool ermöglicht zudem Migration von Exchange 2003 zu Exchange 2010 oder 2013 ohne Zwischenmaßnahmen.

CodeTwo Office 365 Migration migriert Anwenderpostfächer von Exchange On-Premise zu Office 365. Sie können das Programm kostenlos anfordern.

CodeTwo Exchange Sync v. 2.5.0 erhältlich

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exchange-sync-box-update1Wir haben ein neues Update für CodeTwo Exchange Sync veröffentlicht. Das Programm kann nun in Version 2.5.0 heruntergeladen werden. Das aktuelle Release enthält eine Reihe von Bugfixes, die auf Kunden-Feedback basieren. Das Programm bekam auch eine neue Bedienoberfläche. Eine Übersicht der Änderungen findet man in der Versionshistorie.

Wir empfehlen, Ihre aktuelle Installation zu aktualisieren. Anleitung zum Update…

CodeTwo Exchange Sync v. 2.5.0 – Download

CodeTwo Exchange Sync ist ein Synchronisations-Tool für Exchange Server. Es ermöglicht automatisches und simultanes Teilen von Daten in Exchange-Postfächern, in öffentlichen Ordnern und auf mobilen Geräten. Die Datensynchronisation kann entweder ein- oder beidseitig verlaufen. Bei Bedarf filtert und kennzeichnet das Programm die zu synchronisierden Elemente. Mit CodeTwo Exchange Sync übertragen Sie Termine aus einem öffentlichen Firmenkalender auf Mobilgeräte mit iOS, Android, sowie auf Windows Phone und Blackberry.

Erfahren Sie mehr über CodeTwo Exchange Sync

Back-up der Postfächer aus Office 365: ein Licht am Ende des Tunnels

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Gute Neuigkeiten für alle Admins von Exchange Online, die ihre wertvolle Zeit darauf verwenden, ein Workaround für Microsofts native Optionen zu finden und ein Offline-Back-up der Postfachdaten durchzuführen: die Arbeiten an der ersten zentral verwalteten und vollständig anpassbaren Lösung für Offline-Back-ups in Office 365 stehen kurz vor dem Ende.

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Weiterlesen ‘Back-up der Postfächer aus Office 365: ein Licht am Ende des Tunnels’

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