Optionen

CodeTwo Exchange Rules Pro bietet zwei zusätzliche Funktionen hinsichtlich der Regelverarbeitung (Abb. 1):

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Abb. 1: Tab Options.

Verarbeitung von weiteren Regeln

Über die Funktion (Processing the rules that follow) kann festgelegt werden, ob die Anwendung nach Verarbeitung einer Regel noch weitere Regeln verarbeiten soll. Die Option lässt verschiedene Aktionen miteinander kombinieren (z.B. Signatur + Disclaimer). Sie kann bei Erstellung und Bearbeitung von neuen und existierenden Regeln eingecheckt werden. Man findet sie unter Options (Abb. 2). Die standardmäßige Konfiguration ist Stop processing more rules if the current rule has been applied und Go to the next rule if the current one hasn't been applied.

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Abb. 2: Optionen.

Unter Processing the rules that follow wird festgelegt, ob auch weitere Regeln verarbeitet werden sollen. Wenn das Optionsfeld Go to the next rule if the rule is / is not applied eingecheckt wird, geht das Programm weiter zu der nächsten Regel und prüft ihre Konditionen, egal ob die aktuelle Regel angewendet wurde oder nicht. Im Fall, dass die Konditionen der nächsten Regel erfüllt werden, führt das Programm eine andere Aktion aus. Je nach Programmkonfiguration können an einer Nachricht mehrere Aktionen ausgeführt werden. Ein Beispiel hierfür ist die Situation, dass ein Disclaimer und eine personalisierte Signatur angefügt werden sollen. Wird hingegen die Option Stop processing more rules if the rule is / is not applied eingecheckt, wendet das Programm keine weitere Regel an. Keine Aktion wird ausgeführt.

Die Tatsache, dass die Regel angewendet wurde, bedeutet nicht automatisch das Anhängen der Signatur. Die Regel gilt als angewendet, wenn der Absender und der Empfänger die Regelkriterien erfüllen. Das heißt: Auch im Fall, dass die Nachricht eine Phrase enthält, welche die Signatur blockiert, gilt die Regel als durchgelaufen. 

Scheduler

Über diese Funktion wird festgelegt, wie lange eine Regel greifen soll. Es stehen zwei Optionen zur Auswahl. Die erste Option aktiviert die Regel für eine unbestimmte Zeit (Abb. 3).

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Abb. 3: Scheduler - Optionen.

Mit der zweiten Option wird die Regel für eine bestimmte Zeit aktiviert. Klicken Sie auf den Button Schedule (Abb. 4), um das Konfigurationsfenster zu öffnen.

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Abb. 4: Öffnen des Konfigurationsfensters.

Im Konfigurationsfenster können unterschiedliche Rekurrenzmuster mit Zeitbeschränkung gesetzt werden: CustomDailyWeekly oder Monthly (Abb. 5).

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Abb. 5: Konfigurationsfenster des Schedulers.

Unter Custom lässt sich eine beliebige Rekurrenz einstellen. Hierfür nutzen Sie den Editor Rule date range (Abb. 6).

ER Pro 2.x - custom recurrence pattern.
Abb. 6: Editor Rule date range.

Auch die standardmäßigen Rekurrenzmuster DailyWeekly und Monthly lassen sich weiter eingrenzen:

ER Pro 2.x - daily reucrrence pattern.
Abb. 7: Rekurrenzmuster Daily (täglich).
ER Pro 2.x - weekly reucrrence pattern.
Abb. 8: Rekurrenzmuster Weekly (wöchentlich).
ER Pro 2.x - monthly reucrrence pattern.
Abb. 9: Rekurrenzmuster Monthly (monatlich).

Für jedes Muster kann zusätzlich die Zeitspanne definiert werden:

  • Rule activity time - exakt definierter Zeitrahmen (Stunden/Minuten).
  • Range of recurrence - Start- und Stoppdatum für das Rekurrenzmuster.

Standardmäßig ist die Checkbox No end date eingecheckt. Es gibt also kein Enddatum. Auch die Checkbox All day ist standardmäßig eingecheckt. Falls die Zeitspanne kleiner sein soll als ein Tag, checken Sie die Checkbox aus und bestimmen Sie, wann die Regel in- und wieder außer Kraft treten soll.

Info

Für jede Regel kann nur ein Rekurrenzmuster definiert werden.

Sehen Sie als Nächstes

Editor - Der Artikel beschreibt den integrierten Editor, mit dem Templates für Signaturen und Disclaimer entworfen werden können.

Sehen Sie auch

Advanced features and options - Dieser Artikel beschreibt Funktionen und Einstellungen, über welche die Programmleistung optimiert werden kann.

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