Absender

Über die Konditionen Sender legen Sie fest, für welche Absender eine Aktion greifen soll.

Im Tab Conditions klicken Sie auf Field, Sender (Abb. 1).

sender big
Abb. 1: Auswahl der Kondition Sender.

Achtung

Im Fall, dass keine Absender definiert werden, greift die Aktion für alle gesendeten E-Mails. 

Innerhalb der Kondition werden zwei Faktoren definiert (Abb. 2):

  • Operator - bestimmt, wie die Kondition geprüft werden soll. Das Prüfergebnis kann nur positiv sein.

Für diese bestimmte Kondition kann der Operator eine Aktion auslösen, wenn der Absender:

  • bestimmte E-Mail-Adresse hat
  • matches Active Directory user (AD-User ist)
  • matches Active Directory filter (bestimmten AD-Kriterien entspricht)
  • belongs to Active Directory group (bestimmter AD-Gruppe angehört)
  • belongs to Organizational Unit (bestimmter Organisationseinheit angehört)
  • is (internes  AD-Postfach, externes Postfach außerhalb der Organisation, inaktives AD-Postfach).
  • Value - hier definieren Sie, welcher Wert gegeben sein muss, damit die Aktion greift. Der Wert hängt von dem Operator ab.
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Abb. 2: Konfiguration der Kondition Sender.

Operator: email address equals

Info

Der Operator bezieht sich ebenfalls auf die Kondition Recipient.

Der Operator lässt Sie E-Mails-Adressen definieren, welche mit der Adresse des Absenders abgeglichen werden. Bei positivem Prüfergebnis wird die Regel angewendet und das Programm löst eine Aktion aus.

Für den Operator email address equals muss die Adresse in dem Editor Email address angegeben werden. Der Prüfmechanismus kann den Abgleich auf zweierlei Weise durchführen (Abb. 3):

  • Unter List of addresses definieren Sie die exakte E-Mail-Adresse (Stellvertreterzeichen sind verfügbar). Das Programm durchsucht die AD-Datenbank. Wenn die Adresse gefunden wird, wird die Regel angewendet.
  • Unter List of addresses definieren Sie die exakte E-Mail-Adresse und klicken Sie die Checkbox an. Das Programm durchsucht die AD-Datenbank. Wird die Adresse oder ein dazugehöriger Alias (alternative E-Mail-Adresse) gefunden, wird die Regel angewendet.
email editor (1)
Abb. 3: Editor Email addresses.

Info

Achtung

Die Checkbox ist standardmäßig ausgecheckt. Checken Sie sie ein, wenn das Programm auch nach Aliassen suchen soll.

Vor Version 2.0.12 funktionierte die Checkbox genau umgekehrt, sie verhinderte, dass das Programm nach Aliassen suchte.

Die Tabelle erläutert die Konfiguration für folgende Regelauslöser:

  • Primäre SMTP-E-Mail-Adresse und alternative Adressen (Aliasse)
  • Ausschließlich primäre SMTP-E-Mail-Adresse
  • Alternative E-Mail-Adressen (Aliasse)
Konfiguration im Editor Email addresses Regel angewendet / Aktion greift für

Adressen unter List of addresses:

  • Primäre SMTP-E-Mail-Adresse
    oder
  • alternative E-Mail-Adresse (Alias)

Checkbox markiert.

Primäre SMTP-E-Mail-Adresse yes
Jeder Alias yes

Adressen unter List of addresses:

  • Primäre SMPT-E-Mail-Adresse

Checkbox nicht markiert.

Auschließlich primäre SMTP-E-Mail-Adresse yes
kein Alias no

Adressen unter List of addresses:

  • bestimmte alternative E-Mail-Adressen (Aliasse)

Checkbox nicht markiert.

Primäre SMTP-E-Mail-Adresse no
Auschließlich bestimmte Aliasse yes

Operator: matches AD filter

Info

Der Operator bezieht sich ebenfalls auf die Kondition Recipient.

Der Operator lässt Sie einen Filter für Active Directory-Felder definieren, welche durch das Programm geprüft werden (Abb. 4). Bei positivem Prüfergebnis wird die Regel angewendet und das Programm löst die Aktion aus. Der Filter kann z.B. folgendermaßen aufgebaut werden: {First name} - contains - ann. In dem Fall wird die Regel für alle User greifen, deren Vorname im AD den Zeichensatz "ann" enthält (Annabelle, Maryanne, Susanne etc.). Ändern Sie contains in equals, und die Regel wird nur für diejenigen User greifen, deren AD-Vorname "Ann" lautet.

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Abb. 4: Filtereditor für Active Directory-Felder.

Der Operator matches AD filter erfordert Festlegung von Parametern in dem Editor Active Directory field filter. Der Editor besteht aus drei Bereichen:

  • Active Directory field - hier definieren Sie, welches AD-Feld ausgewertet werden soll.
  • Condition - hier definieren Sie das Suchmuster für das ausgewählte AD-Feld. Der Wert kann entwerder auf contains (enthält) oder auf equals (ist gleich) gesetzt werden.
  • Value - hier definieren Sie, welcher Zeichensatz gesucht werden soll.

Tipp

Die AD-Filter-Funktion kann genutzt werden, um Konditionen oder Ausnahmen im Vorhandensein eines AD-Attributes zu verankern. Wählen Sie das betreffende Attribut aus (Abb. 4), setzen Sie die Condition auf equals und lassen Sie den Wert (Value) aus. Im Resultat ist die Kondition/Ausnahme erfüllt, wenn der Absender keinen entsprechenden AD-Eintrag hat.

Sehen Sie als Nächstes

Recipient - Der Artikel beschreibt die Konfiguration des Empfängerkreises.

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