Im Gegensatz zu dem Artikel auf MSExchangeGuru beginnt Bruzzeses Review mit einem ausführlichen Kommentar zu dem auslaufenden Support für Exchange 2003 und zu der mangelnden Möglichkeit, von der mittlerweile zehn Jahre alten Programm-Version in einem Schritt auf Exchange 2013 umzusteigen. Darüber hinaus bezieht der Autor das Tool für Migration zu Office 365, CodeTwo Office 365 Migration, mit ein.
In den Vordergrund der Rezension von Peter Bruzzese rücken insbesondere die problemlose Konfiguration und Bedienung der Software: „The interface looks modern and cohesive across the tools. The options are clear and there aren’t a thousand little extra settings that require a week long class to make the migration happen.”.
Peter Bruzzese lobt zudem das attraktive Preismodell der beiden Tools, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Wechsel zu Exchange 2013 bzw. zu Office 365 ein einmaliger Vorgang ist.
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Antworten auf alle wichtigen Fragen zu Installation und Konfiguration der beiden Programme finden Sie in den FAQs und im Benutzerhandbuch auf der jeweiligen Produkt-Webseite.
In den vergangenen Monaten haben sogar die eher konservativen Administratoren von On-Premises Exchange Server-Systemen zumindest über eine Migration zu Office 365 (Microsoft 365) nachgedacht. Und um ehrlich zu sein, sie haben (oder hätten) sich der Mehrheit angeschlossen. Da Unternehmen in der Cloud operieren, suchen sie häufiger nach den Schritten für eine Tenant-zu-Tenant-Migration. Während diese Migrationen verschiedene Gründe haben (Fusionen und Übernahmen sind die häufigsten), haben sie alle eines gemeinsam – sie erfordern ziemlich viel Aufwand von IT-Teams.
Mit seinen zahlreichen nativen Tools greift Microsoft Exchange Server IT-Administratoren kräftig unter die Arme. Nichtsdestoweniger überlässt der Redmonder Gigant viele Aufgabenfelder sog. Drittanbietern, die mit ihren Lösungen versuchen, den IT-Verantwortlichen einen Teil ihrer Pflichten abzunehmen. Hierzu gehört auch die Software von CodeTwo, die den Funktionsumfang von Exchange Server erweitert - hauptsächlich in den Bereichen Email-Signaturverwaltung, Postfachmigration Exchange-to-Exchange (und Exchange-to-Office 365) und Postfach-Backup. Was alle CodeTwo-Programme auszeichnet, ist ein intuitiv aufgebautes UI und vollständiger Auschluss von PowerShell-Skripten. Die Top 5 der Admin-Tools von CodeTwo wird angeführt durch einen Manager für Email-Signaturen in Exchange Server.
Der Unterschied zwischen MS Exchange Online und Exchange Server 2013, installiert auf einer lokalen Maschine, ist nicht sehr groß. Der Dienst führt PowerShell-Befehle aus, bietet konfigurierbare Transport-Regeln, ermöglicht Administration via Web-Interface etc. . Und er verfügt über öffentliche Ordner. Dies ist auch der Grund, warum die Migration der älteren öffentlichen Ordner (z. B. von MS Exchange 2010) zu lokalem Exchange und Exchange Online ziemlich ähnlich verläuft. Die Ähnlichkeit besteht aber auch darin, dass der Prozess PowerShell-Skripte voraussetzt, was sich bei einer komplexen Struktur der öffentlichen Ordner als sehr problematisch erweisen kann. Der Administrator muss Folgendes tun: Auf dem lokalen Exchange Server muss jeder Ordner, der größer ist als 19 GB, „abgespeckt“, aufgeteilt oder von der Migration ausgeschlossen werden.
Im Fall, dass die Struktur mehr als 100 Ordner enthält, muss deren Anzahl reduziert werden. Exchange Online ermöglicht Migrationen von bis zu 50 Ordnern, mit einer autom. Limiterweiterung auf 100. Sind es mehr als 100 Ordner, muss man Microsoft kontaktieren.
Zunächst werden die Postfächer und dann die öffentlichen Ordner migriert.
Freigabe des Outlook auf dem Zielserver.
Ausführung eines PowerShell-Skripts, um einen Snapshot der aktuellen Struktur zu machen. Anhand des Snapshots kann man später prüfen, ob die Migration vollständig war.
Es müssen Mapping-Dateien im CSV-Format angelegt werden, mit Folder Name-to-Size- und Folder-to-Mailbox-Daten.
Login zu Exchange Online und Erstellung öffentlicher Postfächer. Der Administrator kann es auch mittels eines PowerShell-Skripts im Fernzugriff-Modus tun.
Migration öffentlicher Ordner – dieser Schritt erfordert etwa 11 PowerShell-Skripte, ausgeführt nach einer bestimmten Reihenfolge.
Auf dem Quellserver werden die öffentlichen Ordner geschlossen, um die Synchronisation mit Exchange Online abzuschließen. Ab diesem Moment gibt es keinen Zugriff auf die öffentlichen Ordner, bis die Synchronisation abgeschlossen ist.
Der Vorgang wird am Beispiel eines ausgewählten Postfaches überprüft. Der Test umfasst die Hierarchie, die Berechtigungen, die Erstellung und Entfernung von Ordnern, und die Erstellung und Entfernung von Elementen in den Ordnern.
Freigabe der öffentlichen Ordner für alle weiteren Postfächer.
Wiederholung des Tests – Vergleich des Quellserver-Snapshots mit dem Snapshot von Exchange Online.
Entfernung aller öffentlichen Datenbanken auf dem Quellserver. Der Prozess ist kompliziert und die Skripte anspruchsvoll. Die Verbindung mit Exchange Online erfolgt via Remote PowerShell, wodurch die To-Do-Liste noch länger wird. CodeTwo Office 365 Migration ist ein Programm, welches diesen Prozess erheblich vereinfachen und verkürzen kann, unter anderem durch die komplette Ausklammerung der PowerShell.
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